StreamSafe lanciert nationale Aufklärungskampagne

DO, 22.10.2026

Laut einer Studie der Audiovisual Anti-Piracy Alliance nutzen rund 634'000 Menschen in der Schweiz illegal angebotene IPTV-Dienste, die Inhalte nicht rechtmässig erworben haben. Wer solche Dienste nutzt, setzt sich einem hohen Risiko von Betrug, Phishing, Malware sowie Identitätsdiebstahl sowie dem Missbrauch persönlicher Daten und Zahlungsinformationen aus.

Wer solche Dienste nutzt, setzt sich einem hohen Risiko von Betrug, Phishing, Malware sowie Identitätsdiebstahl sowie dem Missbrauch persönlicher Daten und Zahlungsinformationen aus. Ermittlungen europäischer Strafverfolgungsbehörden haben gezeigt, dass illegale IPTV-Plattformen mit weitergehenden kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen können. Bei einer Razzia im Jahr 2024, an der mehrere europäische Länder – darunter auch die Schweiz – beteiligt waren, meldete Europol Hinweise auf Geldwäscherei und organisierte Cyberkriminalität im Zusammenhang mit einem grossen illegalen Streaming-Netzwerk. Damit ist klar: illegale Streaming-Angebote schaden nicht nur Sendern und Rechteinhabern, sondern potenziell allen Menschen, die sich im digitalen Raum bewegen.

Aus diesem Grund lanciert eine breite Allianz aus Schweizer und internationalen Akteuren aus Sport, Medien und Unterhaltung die neue Sensibilisierungskampagne gegen illegales Streaming: StreamSafe.

Die Allianz vereint Ligen, Clubs, Sender, Rechteinhaber und Medienunternehmen mit einem gemeinsamen Ziel: Konsumentinnen und Konsumenten über die Risiken und Auswirkungen von illegalem Streaming zu informieren und sie dazu zu bewegen, ihren Lieblingssport und ihre Lieblingsunterhaltung auf sichere und legale Weise zu geniessen. StreamSafe will die Wahrnehmung, die Nutzung illegaler Streaming-Angebote sei eine harmlose Methode, um Geld zu sparen, verändern und auf die zunehmende Problematik hinweisen.

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