Punkteteilung im Wallis

SA, 21.03.2026 FC Sion - FC St.Gallen 1879 1:1 (1:1)

Wir teilen uns die Punkte mit dem FC Sion. Die Partie im Wallis endet 1:1. 

Die Partie im Tourbillon kommt etwas schleppend in die Gänge, auch wenn es in den ersten 20 Minuten durchaus zur einen oder anderen Strafraumszene kommt, doch richtig brenzlig wird es erst, als Zigi an der Strafraumgrenze etwas viel Risiko nimmt, um einen Ball zu klären. Und kurz darauf muss unser Goalie nochmals weit vor dem Tor, diesmal gar weit ausserhalb des Sechzehners klären. Ein Tor hat sich dennoch nicht abgezeichnet.

So auch in der 24. Minute, als wir im Angriff sind. Der Ball kommt rechts raus zu Diego Besio, der zieht in den Strafraum und spielt dann einen überraschenden und auch genialen Pass in die Tiefe auf Lukas Görtler. Unser Captain legt den Ball an Goalie Racioppi vorbei ins Netz. Doch die Führung hält nur gerade fünf Minuten. Die Walliser setzen sich an unserer Strafraumgrenze fest, Benjamin Kololli trifft nur den Pfosten, doch von dort prallt der Ball unglücklich an die Beine von Lukas Daschner und von dort zurück ins Tor.

Bis zur Pause passiert nicht mehr sehr viel. Insgesamt habe Sion in Halbzeit 1 leichte Vorteile gehabt, sagt unser Trainer Enno Maassen an der Medienkonferenz nach dem Spiel. Die zweite Halbzeit habe dann aber seinem Team gehört, lautet die Analyse. Da sind die Espen tatsächlich das aktivere Team, das immer besser in die Partie findet. Carlo Boukhalfa könnte in der 48. Minute das 2:1 erzielen, doch Racioppi verhindert den Schuss in den Torwinkel mit einer sensationellen Parade.

Doch es braucht auch immer wieder Zigi, der etwa in der 66. Minute gegen Topskorer Rilind Nivokazi bravourös rettet. Aber nur eine Minute später folgt die nächste Topchance durch Christian Witzig. Sein Schlenzer mit einem unglaublichen Bogen fliegt nur Zentimeter am Tor vorbei.

Die letzten 20 Minuten bestimmen wir das Spiel, suchen weiter den Sieg, und mit der Hereinnahme von zuerst Malamine Efekele und Nevio Scherrer, dann von Corsin Konietzke und Nino Weibel kommt merklich frischen Schwung in unser Spiel. Das hebt auch Trainer Maassen positiv hervor.

Für ein zweites Tor reicht es dennoch nicht mehr, sodass wir durch die Niederlage der Thuner gegen den FCZ nur einen Punkt nach vorne gutmachen, aber unter Umständen am Sonntag die Teams aus Lugano, Basel und Bern wieder näher an uns heranrücken. Trotzdem ist es schon das zwölfte Pflichtspiel in Folge, in dem wir unbesiegt sind. (man)