Nach der Natipause gegen Lausanne
Nach dem gut dreiwöchigen Unterbruch aufgrund der Zusammenzüge der Nationalmannschaften ist am Sonntag der FC Lausanne-Sport zu Gast im Berit Sitterstadion.
Die Waadtländer schlossen den ersten Teil der Meisterschaft mit einer deutlichen 0:4-Heimniederlage gegen Leader Lugano ab und blieben damit am Tabellenende. Dank ihres guten Saisonstarts haben sie den Anschluss allerdings keineswegs verloren. Im Juli startete die Mannschaft des im Sommer verpflichteten Trainers Luka Elsner vielversprechend in die Meisterschaft. Auf ein 1:1 gegen die Grasshoppers folgten ein 1:0-Auswärtssieg in Basel und ein 2:2 gegen die Young Boys, bei dem Lausanne einen Zweitore-Rückstand wettmachte. Seither läuft es allerdings nicht mehr rund. Zu den sportlichen Schwierigkeiten gesellten sich zuletzt auch Verletzungssorgen.
Mitte September musste Lausanne-Sport bekannt geben, dass Captain Olivier Custodio rund einen Monat ausfallen würde. Während der Länderspielpause verletzten sich im Training kurz hintereinander auch Verteidiger Theo Bergvall (Sprunggelenk) und Koba Koindredi. Letzterer traf es besonders schwer, er wird nach einem Kreuzbandriss bis zum Saisonende ausfallen. Koindredi hatte bereits als Leihspieler in der erfolgreichen Saison 2024/25 das Spiel der Lausanner mitgeprägt, ehe er für ein Jahr zum FC Basel wechselte. Erst Ende August konnte Lausanne-Sport ihn von Sporting Lissabon fix übernehmen. Mit Alexis Blin verpflichteten die Waadtländer inzwischen einen erfahrenen Ersatz. Der Franzose absolvierte für Toulouse und Amiens über 200 Partien in der Ligue 1 und spielte vor sieben Jahren bei Amiens bereits eine Saison unter Elsner. Zuletzt war der 30-Jährige in Italien für Lecce und Palermo tätig.
Facts & Figures
Letztes Duell: Am 8. Februar trennten wir uns im Stade de la Tuilière mit einem 1:1 von Lausanne-Sport. Aliou Baldé glich in der 9. Minute die frühe Führung der Gastgeber durch Omar Janneh aus.
Letztes Heimspiel: Am 23. November 2025 besiegten wir die Waadtländer mit 1:0. Carlo Boukhalfa verwandelte in der 89. Minute einen Handspenalty. Dabei hatten wir seit der 39. Minute in Unterzahl gespielt: Lukas Görtler sah nach einem Fallrückzieher, den der Schiedsrichter als gefährliches Spiel wertete, die zweite Gelbe Karte.
Heimbilanz: In den bisherigen 19 Begegnungen mit Lausanne-Sport im Berit Sitterstadion lautet unsere Bilanz: 11 Siege, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen.
Fussballfamilie Elsner: Der Slowene Luka Elsner (44) verbrachte den grössten Teil seiner Profikarriere bei Domžale in seiner Heimat, wo er 2013 auch seine Trainerlaufbahn begann. Lausanne-Sport ist bereits seine elfte Trainerstation. Zuvor war er unter anderem in Zypern, Belgien, Frankreich und Polen tätig. Schon sein Vater Marko war ein erfolgreicher Fussballer und bestritt über 350 Spiele für Olimpija Ljubljana, Roter Stern Belgrad und Nizza. Lukas Grossvater Branko Elsner machte sich seinerseits als Trainer einen Namen. Er wirkte unter anderem bei Olimpija Ljubljana, Wacker Innsbruck und Austria Wien und war in zwei Amtszeiten österreichischer Nationaltrainer.


