Ernüchterndes Remis gegen Lugano
DI, 17.03.2026
FC St.Gallen 1879 - FC Lugano 1:1 (1:0)
Wir müssen uns trotz numerischer Überzahl mit einem 1:1 gegen Lugano begnügen.
Es hat alles so gut begonnen, mit einem wuchtigen Tor von Christian Witzig nach genau einer Viertelstunde, vorbereitet von Diego Besio. Auch danach sind wir das klar bessere Team. Die Führung zur Pause ist mehr als verdient. Doch eineinhalb Stunden später muss unser Trainer Enno Maassen konstatieren, dass Lugano sich den in letzter Minute erkämpften Punkt auch verdient habe.
Nach einer halben Stunde in Überzahl wegen einer Ampelkarte für Dos Santos in der 64. Minute gelingt den Luganesi in der Nachspielzeit noch das 1:1. Der Freistoss von Steffen aus grosser Distanz geht nach einem Aufsetzer direkt rein. «Heute fühlt es sich deshalb nicht wie ein gewonnener Punkt an», sagt Maassen an der Medienkonferenz.
Dennoch findet unser Trainer, dass sein Team bis zum Platzverweis ein richtig gutes Spiel «gegen eine Topmannschaft» gezeigt habe. Auch Luganos Coach Mattia Croci-Torti spart nicht mit Lob für das intensive Spiel der St.Galler. In der ersten Halbzeit sei der Gegner klar besser gewesen. Er sei froh, dass Lugano hier noch einen Punkt geholt habe und an St.Gallen dranbleibe.
Hätten wir den Sieg über die Zeit gebracht, dann wären es acht Punkte Vorsprung auf Lugano und Basel gewesen, nun bleibt der Abstand nach hinten auf den heutigen Gegner bei fünf Punkten. Doch Thun baut auf Platz 1 seinen Vorsprung auf 16 Punkte aus. (man)



