Erneutes Cup-Duell am Zürichsee

MI, 14.10.2026

Im Sechzehntelfinal des Schweizer Cup treffen wir am Freitag, 16. Oktober 2026, auswärts auf den FC Rapperswil-Jona. Anpfiff im Stadion Grünfeld ist um 20 Uhr.

Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres führt uns der Schweizer Cup an den Zürcher Obersee. Bereits im vergangenen Dezember erwies sich der FC Rapperswil-Jona als hartnäckiger Gegner. Damals mussten wir bis ins Penaltyschiessen zittern, ehe der Einzug in den Viertelfinal feststand.

In der Challenge League hat sich der FCRJ nach einem schwierigen Saisonstart inzwischen gefangen. In den ersten fünf Runden resultierte einzig beim 2:1-Auswärtssieg gegen Stade Nyonnais ein Punktgewinn. Der September entwickelte sich dann beinahe zu einem goldenen Monat. Zunächst holten die Rapperswiler beim 1:1 gegen Kriens ihren ersten Heimpunkt. Auf die knappe 2:3-Niederlage in Aarau folgte mit dem 2:0 gegen den damaligen Tabellenzweiten Yverdon der erste Heimsieg. Yannis Ryter per Penalty und Lorik Emini erzielten die Tore. Nur eine Woche später feierte der FCRJ mit einem 3:0-Auswärtssieg gegen Neuchâtel Xamax den nächsten Erfolg. Noa Mupemba glänzte dabei als dreifacher Torschütze.

Die anschliessende Nationalmannschaftspause kam für Trainer Selcuk Sasivari angesichts des positiven Laufs wohl nicht gerade gelegen. Bei der Rückkehr in den Meisterschaftsbetrieb am vergangenen Freitag musste sich Rapperswil-Jona Stade-Lausanne-Ouchy mit 0:3 geschlagen geben. Vor allem vor der Pause liessen die Rot-Weissen mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich ungenutzt. Die beste Chance vergab Alexis Charveys.

Facts & Figures

  • Das bisher einzige Pflichtspielduell fand am 3. Dezember 2025 im Achtelfinal des Schweizer Cups statt. Vor 4761 Zuschauerinnen und Zuschauern im Grünfeld ging es nach torlosen 90 Minuten in die Verlängerung. In der 100. Minute brachte Carlo Boukhalfa uns per Penalty in Führung, nachdem Mihailo Stevanovic vom gegnerischen Torhüter gefoult worden war. Nur wenige Minuten später gelang den Gastgebern der Ausgleich, als Albert Vallci den Ball unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Nach 120 Minuten stand es 1:1, die Entscheidung musste im Penaltyschiessen fallen. Auch dort blieben Tore Mangelware: Von insgesamt neun Versuchen fanden lediglich drei den Weg ins Netz. Albert Vallci und Jordi Quintillà trafen für uns, Berkay Dabanli für Rapperswil-Jona. Lukas Watkowiak parierte die Versuche von Yannick Marchand und Dimitri Volkart. Nachdem Carlo Boukhalfa seinen zweiten Penalty verschossen hatte, setzte Lorik Emini den entscheidenden Versuch an die Latte. Damit war unser Einzug in den Viertelfinal perfekt.
  • Souveräner Auftakt im Schweizer Cup: In der 1. Runde Mitte August setzte sich «Rappi» beim SC YF Juventus aus der Promotion League mit 6:1 durch. Evan Rossier erzielte einen Hattrick. Zuvor hatten Yannis Ryter, Axel Bakayoko und Alexis Charveys bereits für einen komfortablen Vorsprung gesorgt.
  • Bekannte Gesichter: Mit Axel Bakayoko und Salifou Diarrassouba stehen zwei ehemalige FCSG-Spieler im Kader des FCRJ. Anfang August stiess zudem Valon Hamdiu zum Team. Der 28-jährige Wattwiler durchlief einst unseren Nachwuchs und spielte zuletzt in Rumänien und Bulgarien.
  • Prominente Verstärkungen: Mit Raúl Bobadilla verpflichtete Rapperswil-Jona einen klingenden Namen. Bemerkenswert ist auch der Transfer von William Le Pogam. Der Franzose absolvierte über 200 Partien in den beiden höchsten Schweizer Spielklassen, vor allem für Servette und Yverdon. Bei Letzterem trug er in der vergangenen Saison die Captainbinde.
  • Abgänge in der Offensive: Nicht mehr zum Kader von Selcuk Sasivari gehören die beiden erfolgreichsten Torschützen der vergangenen Saison. Der damals von GC ausgeliehene Filipe de Carvalho wechselte zu Vitesse Arnheim in die Niederlande, während sich Florian Kamberi dem SC Cham anschloss.