Drei Punkte gegen YB
MI, 11.02.2026
FC St.Gallen 1879 - BSC Young Boys 2:1 (2:0)
Wir gewinnen dank einer geschlossenen Teamleistung mit 2:1 gegen die Young Boys.
Manchmal liege es eben auch am FCSG, wenn der Gegner keine gute Leistung zeige, sagt Captain Lukas Görtler nach dem Spiel ins Mikrofon des Journalisten mit einem Lächeln. Der 2:1-Sieg gegen die Berner Young Boys ist hochverdient, doch eigentlich müsste er am Ende deutlich höher ausfallen.
Wie beginnen mit einer bärenstarken Viertelstunde, nach der wir mit 2:0 führen. Lukas Daschner spielt in der 5. Minute einen sensationellen Pass in die Spitze auf Carlo Boukhalfa, und der schiebt den Ball souverän ins Netz. Zwar hebt der Assistent an der Linie die Fahne, doch die Sache ist so klar, dass es keinen VAR bräuchte. Die frühe Führung ist Tatsache.
Nur sechs Minuten später packt Daschner wieder seinen Zauberfuss aus, bedient diesmal Aliou Baldé, und der Stürmer lässt YB-Goalie Marvin Keller mit einer Körpertäuschung aussteigen. Die Gäste werden komplett überfahren in der Anfangsphase.
Nur sechs Minuten später packt Daschner wieder seinen Zauberfuss aus, bedient diesmal Aliou Baldé, und der Stürmer lässt YB-Goalie Marvin Keller mit einer Körpertäuschung aussteigen. Die Gäste werden komplett überfahren in der Anfangsphase.
So geht es weiter bis zur Halbzeitpause. Wir haben zahlreiche Torchancen, die besten durch die Lattenknaller von Christian Witzig (18.) und Alessandro Vogt (43.), doch es fällt kein weiteres Tor mehr. Die mangelnde Chancenauswertung in der ersten Halbzeit ist so ziemlich das Einzige, was man unserem Team vorwerfen kann. So sah das auch Cheftrainer Enno Maaßen bei der Medienkonferenz nach dem Spiel.
In der zweiten Halbzeit bleiben wir stabil in der Defensive, jedoch ohne Jozo Stanic. Unser Trainer nimmt ihn rotgefährdet vom Platz und bringt Colin Kleine-Bekel. YB präsentiert sich etwas verbessert im Vergleich zur ersten Halbzeit, doch so richtig in Fahrt lassen wir sie nicht kommen. Ein Tor von YB-Topskorer Christian Fassnacht nach 51. Minuten wird zurecht wegen Handspiels aberkannt.
Wir verpassen es ebenfalls, den Sack zuzumachen, auch wenn wir in Halbzeit 2 wiederum mehrere Tormöglichkeiten haben. Doch am Ende bringen wir den Sieg ungefährdet nach Hause, weil den Gästen erst in der fünften Nachspielminute noch der Anschlusstreffer gelingt. Zwar unnötig, aber auch zu spät, dass wir deswegen noch ins Zittern kommen könnten. (man)



