Begeisterndes 3:0 gegen den Meister
SO, 08.03.2026
FC St.Gallen 1879 – FC Basel 1893 3:0 (3:0)
Wir gewinnen gegen den FC Basel dank einer überragenden ersten Halbzeit verdient mit 3:0.
Vor Anpfiff wird Chima Okoroji für 100 Pflichtspiele in Grün-Weiss geehrt. Kein Dramaturg hätte die Story besser, obschon auch ein wenig kitschiger, schreiben können. Bereits in der 9. Minute drischt – wer sonst – Okoroji nach einem Abpraller den Ball ins Netz. Es ist sein erstes Tor für uns. Aber es sollte nicht sein einziges bleiben an diesem Sonntag. Nur sechs Minuten später steht er bei einem Freistoss und zirkelt den Ball aus rund 25 Metern ins rechte Lattenkreuz. Ein grossartiger Auftritt unserer 36, offensiv wie defensiv.
Doch mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken nehmen Enno Maassens Mannen nicht etwa den Fuss vom Gas, sondern halten den Druck weiterhin hoch. Das 3:0 durch Carlo Boukhalfa, es ist sein zehnter Saisontreffer in der Liga, fällt noch vor Ablauf der ersten halben Stunde. Die Espenfans im Stadion trauen ihren Augen nicht, und jene Zuschauer, die das Spiel am TV oder sonst irgendwie mitverfolgen, bedauern in diesem Moment, dass sie nicht live dabei sind.
Beinahe wäre es noch unwirklicher geworden, aber Hugo Vandermerschs Schuss von deutlich ausserhalb des Sechzehners fliegt krachend ans Lattenkreuz. Mit dem 0:3 zur Pause ist Basel mehr als gut bedient. Es dürfte eine der besten und begeisterndsten Halbzeiten seit dem Bezug dieses Stadions im Jahr 2008 gewesen sein.
Nach dem Seitenwechsel bringt Basels Coach Stephan Lichtsteiner zwei frische Kräfte, doch an der Dominanz von uns ändert sich nichts. Wir teilen unsere Kräfte zwar etwas ein, bleiben jedoch das spielbestimmende Team, auch wenn Basel nun auch zur einen oder anderen Torchance kommt. Dennoch spricht die Statistik am Ende Bände: 26:12 Schüsse, davon 9:6 aufs Tor. Tore kommen jedoch keine weiteren mehr hinzu.
Erwähnenswert ist zudem das Super-League-Debüt des 17-jährigen Nevio Scherrer aus dem eigenen Nachwuchs. Er wird in der 73. Minute für den ebenfalls erst 19-jährigen Degio Besio eingewechselt, der heute zum zweiten Mal in seiner noch jungen Karriere in der Startelf von Enno Maassen steht.
An der Medienkonferenz wehrt sich Basels Trainer Lichtsteiner, dass sein Team eine schlechte Leistung gezeigt habe. Das habe auch mit der Stärke des Gegners zu tun. St.Gallen habe heute äusserst stark gespielt. Auf Matchwinner Chima Okoroji angesprochen, sagt Enno Maassen an der Medienkonferenz: «Ich glaube, der schwebt gerade durch die Kabine. Er ist ein absolut verlässlicher Spieler, ich freue ich wahnsinnig für ihn.» (man)
Erwähnenswert ist zudem das Super-League-Debüt des 17-jährigen Nevio Scherrer aus dem eigenen Nachwuchs. Er wird in der 73. Minute für den ebenfalls erst 19-jährigen Degio Besio eingewechselt, der heute zum zweiten Mal in seiner noch jungen Karriere in der Startelf von Enno Maassen steht.
An der Medienkonferenz wehrt sich Basels Trainer Lichtsteiner, dass sein Team eine schlechte Leistung gezeigt habe. Das habe auch mit der Stärke des Gegners zu tun. St.Gallen habe heute äusserst stark gespielt. Auf Matchwinner Chima Okoroji angesprochen, sagt Enno Maassen an der Medienkonferenz: «Ich glaube, der schwebt gerade durch die Kabine. Er ist ein absolut verlässlicher Spieler, ich freue ich wahnsinnig für ihn.» (man)



