Wichtiger Sieg gegen Basel

SO, 20.09.2026 FC Basel 1893 - FC St.Gallen 1879 1:3 (1:1)

Wir holen uns in Basel drei wichtigte Punkte nach Toren von Balde, Witzig und Boukhalfa. 

Ein wichtiger und zugleich ein verdienter Sieg in Basel, bevor es in die Länderspielpause geht. Die Basler scheinen uns zu liegen. Es sind inklusive Cup nicht nur vier Siege in Folge, sondern bereits acht Spiele ohne Niederlage gegen die Bebbi (fünf Siege, drei Remis). Dabei mussten wir auch heute wieder einige Schwierigkeiten und Rückschläge überwinden.

In der Startphase versuchte das Heimteam unsere schwierige Phase auszunutzen. In den letzten Spielen wurden viele Situationen gegen uns entschieden, und Basel hoffte wohl, dass wir uns dadurch verunsichern lassen und drückte von Beginn weg aufs Tempo. Doch unsere Mannschaft hielt dagegen, überwand nicht nur diese Sturmphase des FCB, sondern verschaffte sich in der 9. Minute bereits etwas Luft. Lawrence Ati Zigi mit einem weiten Abschlag, Daniliuc liess den Ball aufspringen und wollte zu Goalie Salvi zurückköpfen. Doch die beiden Basler hatten nicht mit der Schnelligkeit und Agilität von Aliou Baldé gerechnet, der dazwischenging und den Ball in Kungfu-Manier über Salvi lupfte.

In der Folge waren wir das aktivere Team. Baldé mit einem Lupfer von der Mittellinie, der fast ins Tor flog (15.), und Colin Kleine-Bekel mit einem Pfostenschuss (22.) hätten beinahe die Führung ausgebaut. In der 37. Minute musste Jozo Stanic gepflegt werden, nachdem er von Basels Topskorer Celar einen Schlag ins Gesicht erhielt. Eine VAR-Intervention gab es jedoch nicht.

Die gab es auch nicht vier Minuten nach dieser Szene. Und wieder war Stanic beteiligt. Im Duell mit Basels Michelin rannte unser Abwehrpatron neben dem Basler her, und als dieser schiessen wollte, haute er seinen Fuss in die Wade von Stanic. Doch zum Entsetzen der Espen zeigte Schiri Sven Wolfensberger auf den Punkt. Alle Proteste halfen nichts, und auch aus Volketswil gab es kein Veto. Celar traf vom Punkt, Zigi war noch dran am Ball. Mit dem Remis ging es in die Kabine, weil Baldé in der Nachspielzeit aus einer weiteren hervorragenden Chance zu wenig daraus machte.

Nach dem Seitenwechsel stand Stanic nicht mehr auf dem Platz, wegen seines Brummschädels nach dem Rencontre mit Celar. Trainer Enno Maassen wollte kein Risiko eingehen, brachte Joel Ruiz und zog Kleine-Bekel ins Abwehrzentrum. Im Zentrum im Mittelfeld starteten Betim Fazliji und Lukas Daschner als die beiden kreativen Achter hinter dem Sturmduo, während Mihailo Stevanovic als Sechser absicherte. Ungewohnt war, dass Hugo Vandermersch und Christian Witzig auf vertauschten Seiten spielten. Doch Enno Maassen wollte dem offensiv starken Verteidiger Tsunemoto auf der rechten Basler Angriffsseite Vandermersch entgegenstellen. Dieser Plan funktionierte bestens.

Nach einer Stunde zwang ebendieser Vandermersch Goalie Salvi zu einer spektakulären Flugparade. Kurz darauf brachte Maassen mit Carlo Boukhalfa und Nevio Scherrer frische Kräfte für Fazliji und Baldé, die ein grosses Laufpensum absolvierten. Und bereits drei Minuten später hatte Boukhalfa einen ersten Impact. Pass auf Witzig, und der schob den Ball so präzise ins rechte untere Toreck, dass Salvi vergebens hechtete. Die erneute Führung war verdient. Erst recht, als Kleine-Bekel in der 68. Minute wiederum eine Riesenmöglichkeit hatte, doch Salvi blieb ein weiteres Mal Sieger.

Basel fand heute kein Mittel gegen uns. Nur in der 84. Minute hatte das Heimteam eine Topchance, doch Stevanovic verhinderte das fast sichere 2:2. Im Gegenzug machte jedoch Boukhalfa mit dem 3:1 den Deckel drauf. Auch in dieser Höhe geht der Sieg in Ordnung, weil wir kurz darauf noch das vierte Tor hätten schiessen können. (man)