Auswärts gegen Luzern
DO, 29.01.2026
FC Luzern - FC St.Gallen 1879, Sonntag, 01.02.2026, 14 Uhr, swissporarena
Wir treffen am Sonntag auswärts auf den FC Luzern.
Der FC Luzern hat am vergangenen Wochenende mit dem 1:1 beim FC Sion die Enttäuschung über die deutliche Heimniederlage zum Auftakt gegen Lugano gut verarbeitet. Die zuletzt schmerzlich vermisste defensive Stabilität verlieh der Mannschaft neues Selbstvertrauen. Für Ordnung und Ruhe sorgte dabei insbesondere Routinier Stefan Knezevic. Den Führungstreffer für den FCL erzielte Adrian Grbic in der 19. Minute.
Bereits im letzten Spiel vor Weihnachten hatte das Team von Mario Frick nach einer langen Negativserie mit einem überzeugenden 4:0-Auswärtssieg in Lausanne aufhorchen lassen und sich den aufgestauten Frust von der Seele gespielt. Kaum vorstellbar schien zu diesem Zeitpunkt, dass dieselbe Mannschaft zuvor sechs Spiele lang auf einen Vollerfolg hatte warten müssen. Das Polster auf die hinteren Tabellenplätze konnte wieder etwas ausgebaut werden, der Barrageplatz ist aktuell vier Punkte entfernt. Optimistisch dürfen die FCL-Fans nach dem Wochenende auch dem Cup-Viertelfinal entgegenblicken: Am Mittwoch spielt Luzern bei Stade Lausanne-Ouchy um den Einzug in die Halbfinals.
Statistisches:
- Am 24. August verloren wir im kybunpark mit 0:1. Der einzige Treffer fiel bereits in der 3. Minute, als Behar Neziri einen Schuss von Matteo Di Giusto unglücklich abwehrte und ins eigene Tor lenkte.
- Im letzten Auswärtsspiel gegen Luzern erreichten wir am 3. April ein 1:1. Auch damals ging der Gegner früh in Führung, Lars Villiger traf bereits in der 2. Minute. Der Ausgleich durch Chadrac Akolo folgte in der 9. Minute. Zuvor unterlagen wir am 2. Februar des vergangenen Jahres in der swissporarena mit 0:2.
- Der letzte Sieg in Luzern datiert vom 1. Dezember 2019. Damals spielten wir vor allem in der zweiten Halbzeit gross auf: Boris Babic, Jodi Quintillà und Ermedin Demirovic trafen beim 4:1-Erfolg. Vor der Pause hatten beide Teams je einen Penalty zugesprochen erhalten – zunächst verwandelte Quintillà für uns, danach Pascal Schürpf für die Gastgeber. Seither resultierten in der Zentralschweiz in zehn Spielen vier Unentschieden und sechs Niederlagen.



