FCSG geht trotz Aufholjagd leer aus

FC Lausanne-Sport - FC St.Gallen 1879 4:3 (3:1) Sa, 20.03.2021 Spielberichte Bildbeschreibung

Im letzten Spiel vor der Länderspielpause unterliegen wir in Lausanne 3:4. Zwar holt unser Team einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand auf, muss sich aber durch ein weiteres Gegentor nach 73 Minuten geschlagen geben.

Denkbar schlecht verlief die Startphase für unser Team im Stade de la Tuilière in Lausanne. Nach gerade einmal 45 Sekunden gab Lausanne in der Person von Toichi Suzuki den ersten Warnschuss auf unser Tor ab, den Lawrence Ati Zigi ganz stark abwehrte. Beim nächsten Angriff des Heimteams war aber auch er machtlos. Lucas Da Cunha eroberte im Mittelfeld den Ball, lief an zwei St.Gallern vorbei in den Strafraum und traf per Flachschuss. Und unmittelbar nach Ablauf der Startviertelstunde doppelte das Heimteam nach. Nikola Boranijasević wurde steil angespielt und traf aus spitzem Winkel wuchtig unter die Latte zum 2:0. Nach diesem Rückstand fanden wir besser ins Spiel und kamen durch Tim Staubli unsererseits zur ersten Chance. Sein Schuss aus gut 20 Metern wurde jedoch abgefälscht und strich knapp am Tor vorbei.

In der 20. Minute, nach dem zweiten Eckball, klärten die Lausanner vorerst. Stillhart kam an der Strafraumgrenze an den Ball und schoss diesen - doppelt abgefälscht von zwei Lausanner Spielern - zum Anschlusstreffer ins Tor. Nun hatte unser Team Zugriff zum Spiel und vermochte vor allem nach stehenden Bällen Gefahr zu kreieren. Just in dieser Phase fiel jedoch ein weiteres Tor auf der Gegenseite. Weil Zigi einen vermeintlichen Rückpass von Yannis Letard aufgenommen hatte, kam Lausanne zu einem indirekten Freistoss aus 15 Metern. Den ersten Schuss von Kukuruzović konnte Zigi abwehren, doch der Ball fiel genau Suzuki vor die Füsse, der ohne Mühe zum 3:1-Halbzeitstand traf.

Mit neuem Schwung kam unser Team aus der Kabine, und es konnte nach wenigen Minuten verkürzen. Ausgangspunkt war wieder war ein Eckball von Jordi Quintillà, der an diesem Abend sein 100. Pflichtspiel für Grün-Weiss bestritt. Sein Ball flog auf den zweiten Pfosten, wurde von Kwadwo Duah in die Gefahrenzone zurückgeköpfelt, und der erst zur Pause für Staubli eingewechselte Junior Adamu markierte aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer. Nach 64 Minuten bot sich gar die grosse Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem Foul von Mory Diaw an Jérémy Guillemenot zeigte Schiedsrichter Luca Cibelli auf den Punkt. Victor Ruiz liess sich die Chance nicht entgehen und verwertete in souveräner Manier.

Trotz dieser Aufholjagd sollte es für uns am Schluss nicht zu einem Punktgewinn reichen. In einem Spiel, in dem beide Mannschaften nach dem 3:3 weiter nach vorne spielten, war es das Heimteam, welches den nächsten und dieses Mal entscheidenden Treffer erzielte. Der Ex-St.Galler Stjepan Kukuruzović lancierte mit einem herrlichen Steilzuspiel Suzuki, der allein vor Zigi auftauchte, diesen umkurvte und zum 4:3 einschob. Auch auf diesen erneuten Rückstand versuchte die Mannschaft von Peter Zeidler zu reagieren, schaffte aber den erneuten Ausgleich nicht mehr. (abo.)


FC Lausanne-Sport - FC St.Gallen 1879 4:3 (3:1)

Stade de la Tuilière - 0 Zuschauer (Coronarichtlinien) – SR. Luca Cibelli. 

Tore: 6. Da Cunha 1:0, 16. Boranijasević 2:0, 20. Stillhart 2:1, 34. Suzuki 3:1, 50. Adamu 3:2, 65. Ruiz (Foulpenalty) 3:3, 73. Suzuki 4:3

Lausanne: Diaw; Jenz, Loosli, Flo; Boranijasević, Puertas (84. Thomas), Kukuruzović, Suzuki (89. Tsoungui); Da Cunha (74. Bares); Mahou (89. Ouattara), Guessand.

St.Gallen: Zigi; Stillhart (89. Nuhu), Stergiou, Letard (86. Simon), Muheim; Staubli (46. Adamu), Quintillà, Youan; Ruiz (74. Diarrassouba); Guillemenot (74. Cabral), Duah.

Verwarnungen: 38. Puertas (Foul), 63. Diaw (Foul), 66. Quintillà (Foul)

Bemerkungen: St.Gallen mit Watkowiak, Nuhu, Adamu, Cabral, Lüchinger, Diarrassouba und Simon (Ersatz) und ohne Görtler, Fazliji, Traorè, Kräuchi, Babić, Abaz (verletzt), Gonzalez, Ajeti, Solimando, Strübi und Campos (nicht im Aufgebot/U21). Lausanne ohne Bolingi (gesperrt), Monteiro, Geissmann, Falk, Zohouri, Schmidt, Nanizayamo, Turkes (verletzt), Lukembila, Cueni, Sanches, Hysenaj, Rochat, Pasche, Mastil (nicht im Aufgebot/U21). Debüt von Nsana Simon.