FC St.Gallen
 

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09.08.2018

Vorschau aufs Spiel beim FCZ

Am Sonntag sind wir im Letzigrund beim FC Zürich zu Gast.

Am Dienstag wurde der Transfer von Raphael Dwamena zu Levante bekannt. Der Verein aus Valencia hatte lange um den Ghanaer geworben. Trainer Ludovic Magnin gab dem Stürmer nur noch im Startspiel gegen Thun in paar Einsatzminuten. So war der Vollzug des Wechsels nach Spanien für die meisten Fans eher eine Erleichterung. 

Auch wenn nur noch zwei eigentliche Stürmer im Kader stehen. Das sind mit Michael Frey (24) ein junger und doch schon ziemlich erfahrener Spieler mit Ausland-Erfahrung und dem Nigerianer Stephen Odey (20) ein grosser Hoffnungsträger für die Zukunft. Odey hatte sich im Derby gegen GC als Torschütze zum 2:0-Endstand ausgezeichnet. 

Ebenfalls am Dienstag tankte der FCZ in einem Freundschaftsspiel Selbstvertrauen, nachdem es am letzten Sonntag mit dem 0:4 beim Meister YB eine erste Saisonniederlage zu verdauen gab. Gegen Borussia Dortmund gab es zwar keinen Sieg, aber ein 3:4 mit vielen schönen Ansätzen und zwei Toren von Roberto Rodriguez und einem von Marco Schönbächler. 

Während der Ex-St. Galler Rodriguez um seinen Platz in der Mannschaft bangt, ist Schönbächler nach langen Verletzungspausen wie ein Neuzugang für Magnin. Publikumsliebling "Schönbi", 28-jährig mit schon 224 Meisterschaftsspielen für den FCZ, ist so torgefährlich wie die nominellen Stürmer - was auch auf den Ex-St. Galler Adrian Winter zutrifft. 

Dem FCZ mit Sportchef Thomas Bickel ist eine beachtliche Transferkampagne geglückt - gut möglich, dass er für einen Ersatz für Dwamena doch noch einmal aktiv wird. Bisher wurden mit Hekuran Kryeziu von Luzern und Benjamin Kololli von Lausanne-Sport zwei schon ziemlich bewährte robuste Spieler aus der Super League verpflichtet. Mit vier Jahren Erfahrung bei Braunschweig in Deutschland kam der Waadtländer Salim Khelifi zum FCZ. Noch nicht eingesetzt wurde der dänische Verteidiger Andreas Maxsö (24) und Becir Omeragic, der als grösstes Talent mit dem 2002er-Jahrgang gilt und von Servette nach Zürich kam.

Statistisches:

  • Vergangene Saison gewannen wir in den vier Spielen gegen den FCZ nur gerade einen Punkt. Das war am 9. September im Letzigrund, als Danijel Aleksic in der 51. Minute zum 1:1-Endstand ausglich. Für den FCZ hatte vor der Pause Moussa Koné getroffen.
  • Die beiden Heimspiele endeten 1:3 am 3. Dezember und 1:2 am 11. Februar. 
  • Zuletzt unterlagen wir am 18. April auswärts gleich mit 0:4. Torschützen für den FCZ waren Adrian Winter, Roberto Rodriguez, Raphael Dwamena und Antonio Marchesano. Dwamena traf auch in den beiden Zürcher Auswärtsspielen gegen den FCSG und damit in jedem seiner Einsätze gegen uns.
  • Ganz so schlecht ist unsere Auswärtsbilanz gegen den FCZ nicht. Seit der Wiedereröffnung des Letzigrunds im Hinblick auf die Euro08 trafen wir dort 16 Mal auf den FCZ. Die Bilanz: 3 St. Galler Siege - 6 Unentschieden - 7 Niederlagen.