FC St.Gallen
 

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12.10.2017

Vorschau auf unser Spiel in Sion

Das nächstes Spiel absolviert das FCSG-Team am Sonntag auswärts beim FC Sion.

Der FC Sion nahm in der Saisonpause einen grösseren Umbruch vor. Nebst Trainer Paolo Tramezzani, der von Ligakonkurrent Lugano kam, stiessen im Sommer gleich 15 neue Spieler ins Tourbillon. Unter den Neuen sind einige im Schweizer Fussball bekannte Namen wie Marco Schneuwly, der vom FC Luzern ins Wallis wechselte. Für Luzern hatte der 32-jährige Angreifer in drei Jahren nicht weniger als 47 Meisterschaftstore erzielt. Auch bei seinem neuen Arbeitgeber führt Schneuwly die interne Torschützenliste bereits wieder an. Drei der bisher acht Saisontreffer des FC Sion in der Raiffeisen Super League gehen auf sein Konto.

Im Gegenzug haben elf Akteure den FC Sion auf diese Spielzeit hin verlassen. Darunter auch Nicolas Lüchinger, der nach einer Saison im Wallis zurück nach St.Gallen wechselte. Den umgekehrten Weg ging im September Martin Angha. Bisher kam er bei seinem neuen Arbeitgeber allerdings noch nicht zum Einsatz im Gegensatz zu Ermir Lenjani, einem weiteren Akteur mit St.Galler Vergangenheit, der diesen Sommer im Tourbillon anheuerte. Lenjani kehrte von Stade Rennes in die Schweiz zurück, stand in neun der bisher zehn Ligaspiele in der Startelf und schoss beim 2:1-Sieg in Lugano auch seinen ersten Saisontreffer.

Trotz der vielen Wechsel und des neuen Trainers verläuft die Saison 2017/18 für den FC Sion bisher nicht nach Wunsch. Zu Beginn der Spielzeit gab es zwar zwei 1:0-Siege, jeweils auswärts, in denen die Mannschaft durch hohe Effizienz bestach. Danach scheiterte Sion jedoch überraschend in der Qualifikation zur Europa League am litauischen Vertreter Suduva Marijampole, und auch in der Meisterschaft lief es in der Folge nicht mehr für die Walliser. Von den acht Ligaspielen seit dem Europacup-Out gewann Sion nur noch eines, zuhause wartet Tramezzanis Equipe gar noch auf ihren ersten Saisonsieg. Das Ausscheiden im Schweizer Cup beim FC Stade-Lausanne-Ouchy aus der Promotion League reiht sich ebenfalls in die mässigen Ergebnisse vor der jüngsten Nationalmannschaftspause ein.

Statistisches

  • Im ersten Duell der Saison gegen Sion gewannen wir am 6. August im kybunpark 2:0 dank den Toren von Marco Aratore (76.) und Albian Ajeti (86.).
  • Im vorletzten Spiel, beim 1:1 vom 28. Mai, besorgte Roy Gelmi in der 86. Minute den Ausgleich. Paulo Ricardo hatte die Gäste in der 64. Minute in Front geschossen.
  • Für eine willkommene Überraschung sorgte das Team bei unserem letzten Gastspiel im Tourbillon am 5. März. Yannis Tafer durfte sich beim 2:1-Auswärtssieg als Doppeltorschütze feiern lassen. In der 26. Minute lancierte ihn Tranquillo Barnetta, beim zweiten Treffer in der 53. Minute lieferte Andreas Wittwer die Vorlage. Danach hielt unsere Abwehr lange Zeit dem zunehmenden Druck der Walliser stand, einzig der Brasilianer Paulo Ricardo traf (80.).
  • Das 2:1 von Anfang März bedeutete für uns den dritten Sieg im Tourbillon seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2012. Damals kam es am 1. September vor 13'000 Zuschauer im Tourbillon zu einem «Gipfeltreffen». Zwei Tore von Marco Mathys vor der Pause und eines durch Ezequiel Scarione in der Nachspielzeit sorgten für den 3:0-Sieg - und die Ablösung von Sion an der Tabellenspitze durch uns.
  • In der ersten Saisonshälfte vor einem Jahr gewannen beide Teams ihre Heimspiele 2:1. Am 4. Dezember traf im kybunpark Elsad Zverotic kurz vor dem Pausenpfiff für Sion, zwei Tore von Albian Ajeti in der 63. und 92. Minute, beide auf Vorlage von Marco Aratore, sorgten für den Umschwung. Im Tourbillon traf Danijel Aleksic am 30. Juli eine Viertelstunde vor Schluss zum Ausgleich, nachdem Geoffrey Bia Sion vor der Pause in Führung schoss. Dann aber glückte Vincent Sierro in der 86. Minute doch noch der Siegtreffer für die noch von Didier Tholot trainierten Gastgeber.
  • 5 von 10 Heimspielen in diesen fünf Jahren gewann der FC Sion. Bleiben 2 Unentschieden. Jeweils 1:1 hiess es am 13. April 2016 (Tore duch Danijel Aleksic und für Sion Goeffrey Bia) ebenso wie am 29. März 2014 (Kristian Nushi und Leo Itaperuna).
  • Lange Zeit waren St.Galler Auswärtssiege in Sitten eine Seltenheit. In 35 Spielen (inklusive Cup) zwischen dem 26. Oktober 1968 und dem 6. Mai 1997 gab es nur 4 Siege für die Espen. Dabei ging das erste NLA-Duell zwischen Sion und dem FCSG überhaupt mit einem 4:2-Sieg an den FCSG. Unsere Torschützen vor 49 Jahren: Aldo Moscatelli, 2x Peter Meier sowie Kurt Grünig.
  • In den letzten 20 Jahren aber gab es in 28 Anläufen im Tourbillon für uns immerhin 11 Siege. Auch diese Phase wurde mit einem 4:2 eröffnet: Am 20. September 1997 waren für uns Wilco Hellinga und dreimal Erik Regtop erfolgreich. Für den amtierenden Meister hatte dazwischen Ahmed Ouattara mit einem Doppelschlag auf 2:3 verkürzt.