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12.09.2018

Vorschau auf das Spiel gegen Muri

Der FC Muri aus dem Aargauer Freiamt ist in den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups unser Gegner.

Am vergangenen Wochenende feierte die Mannschaft von Trainer Miodrag Dedic einen 4:0-Auswärtssieg im Derby gegen die U23 des FC Wohlen. Mit dem dritten Sieg im fünften Meisterschaftsspiel rückte unser Cup-Gegner auf Rang 5 vor und ist nun punktgleich mit Leader Dietikon.

Vor einem Jahr stieg der FC Muri in die 2. Liga interregional ab, bis in 3 Jahren will er wieder Erstligist sein. Das soll mit einer Mannschaft zustande kommen, die mehrheitlich aus Spielern besteht, die bei den eigenen Junioren gross wurden. 1984 wurde erstmals der Aufstieg in die 1. Liga geschafft, bis auf kurze Unterbrüche gehörte der Club seither fast immer dieser Spielklasse an.

Der seit einem Jahr in Muri tätige Dedic hat ein Team mit ausgeprägtem Offensivgeist. Das zeigt sich in der Meisterschaft mit bisher 16 Toren in 5 Spielen. In der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups setzten sie sich mit einem 5:3 gegen Grand-Saconnex durch. Dabei musste Muri beim eine Liga tiefer spielenden Genfer Vorortsklub in die Verlängerung.

Den Weg in den Schweizer Cup ebnete sich der FC Muri übrigens in der Ostschweiz: im letzten Vorrundenspiel unter den Clubs der 2. Liga interregional setzten sich die Freiämter in Bazenheid gleich mit 5:1 durch. Vierfacher Torschütze war mit Cristian Ianu ein alter Bekannter, der nach Ende seiner Profi-Karriere vor zwei Jahren nach Muri fand. Der Rumäne, den 2003 die AC Bellinzona in die Schweiz holte, erzielte in den höchsten zwei Ligen 135 Tore - 5 davon gegen die Espen.

Die sportliche Infrastruktur in der rund 7700 Einwohner zählenden Gemeinde ist vorzüglich. Im direkt am Bahnhof gelegenen Stadion Brühl wurden auch schon U21-Länderspiele ausgetragen. Zu einer Tradition soll auch der Freiämter Cup werden, ein Vorbereitungsturnier, zu dem jeweils auch der FC Aarau und FC Winterthur eingeladen wurden.