Nächster Gegner: FC Dornbirn
Die frühe Meisterschftspause überbrückt Uli Forte mit seinem Team mit einem weiteren Testspiel in Vorarlberg. Der FCSG ist zu Gast beim FC Dornbirn.
Da im Stadio Communale die Kabinen umgebaut werden, hatte die AC Bellinzona beantragen müssen, bis Ende Februar keine Heimspiele auszutragen. So wird der FCSG das Gastspiel im Tessin am Mittwoch, 10. März nachholen.
Der FC Dornbirn bereitet sich als Tabellenletzter auf den Abstiegskampf in der "ADEG Ersten Liga" (zweithöchste Liga) vor. Zwar steigen die beiden Nachwuchsteams von Austria Wien und Red Bull Salzburg ohnehin ab, da aber die zweithöchste Spielklasse verkleinert wird, trifft es noch mindestens einen weiteren Club. So gilt es mindestens fünf Punkte aufzuholen (auf den First Vienna FC) um sich wenigstens über eine Barrage zu retten.
Vier neue Spieler - drei Ivorer und ein Verteidiger von den Red Bull Juniors - nähren beim FC Dornbirn die Hoffnung. Geplant war die Rückkehr in den Profifussball eigentlich erst für 2013, zum 100-Jahr-Jubiläum. Mit der Verpflichtung des Holländers Armand Benneker wurde das Projekt 2008 gestartet. Der 41-jährige Benneker spielte mit Bregenz und Austria Lustenau in der Bundesliga und ist nach der Spielerkarriere als Trainer im Ländle geblieben.
Dass der Aufstieg aus der Regionalliga West schon nach einem Jahr klappte, erforderte eine kurzfristige Umstellung auf Profi-Strukturen. Mit drei Liga-Konkurrenten in der Nachbarschaft ist das wirtschaftliche Überleben eine grosse Herausforderung, auch wenn die Derbys für Belebung sorgen. Als Vertreter der grössten Stadt Vorarlbergs sehen die Dornbirner mittelfristig gute Perspektiven. Und nicht zuletzt die im Vergleich zur Challenge League beachtlichen Gelder aus dem TV-Vertrag sind Ansporn genug, dereinst ohne zwischenzeitlichem Abstieg die 100-Jahr-Feier begehen zu wollen.
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