SCR Altach

Eine Woche vor dem Auftaktspiel zur Rückrunde gegen Sion ist das Team von Uli Forte am Samstag beim SC Rheindorf Altach zu Gast

Wie Austria Lustenau hat auch der letzte Testspielgegner den Aufstieg in die Bundesliga im Visier. Was im Sommer nicht von Anfang an erwartet wurde. Als der FCSG Ende Juni in Rankweil auf den selben SCR Altach traf, war man im Umfeld des Vereins skeptisch. Nach dem Abstieg - Altach spielte drei Saisons im Oberhaus - liefen alle Spieleverträge aus. Leistungsträger waren nicht zu halten. Der neue Trainer Adi Hütter stand vor einer schwierigen Aufgabe, die er bisher gut meisterte.

Hütter ist ein Ur-Altacher und feierte als Spieler in den Neunziger Jahren mit Austria Salzburg drei Meistertitel, stand im UEFA-Cup-Final und spielte in der Champions League. An Hütters Seite ist Walter Hörmann. Der Ex-St. Galler (1985-87) ist seit letztem Winter Sportdirektor in Altach. Und er erklärt, dass die Fans grossen Anteil haben am schnellen Comeback. Trotz des Abstiegs, sagt Hörmann, habe im Umfeld eine Euphorie geherrscht, mit derer Unterstützung es erleichtert wurde, innerhalb von drei Woche ein neues, gut funktionierendes Team zusammen zu stellen. Mit Rudi Gussnig als Assistenztrainer gehört ein weiterer ehemaliger FCSG-Akteur zum SCRA, und in Orhan Ademi hat sich ein Spieler aus dem St. Galler Rheintal in die "Kampfmannschaft" hochgearbeitet. Der 19-jährige stammt vom FC Au-Berneck 05.

Und so spielt Altach entgegen der Prognosen an der Spitze der ADEG Erste Liga mit. Mit dem Verteidiger Ione Jimenez Cabrera und Jesùs Ramirez (Mittelfeld) wurden zwei Spanier zur Verstärkung verpflichtet, Hörmann ist zuversichtlich, dass es dem Team gelingen wird, die Konkurrenz bis zum Schluss zu ärgern. "Wir wollen aufsteigen, aber wir müssen nicht". Spitze ist Altach bereits wieder mit dem höchsten Zuschauerschnitt der Liga (4820), was nicht allein an den Vorarlberger Derbies liegt. So ist es naheliegend, den Vergleich zum FCSG zu ziehen, der in der Challenge League auch dank der weiterhin grossen Unterstützung der Fans den sofortigen Wiederaufstieg schaffte.

Das Spiel möge ein gutes Omen für die Espen sein, wünscht Hörmann. Vor einem Jahr bestritt der FCSG im Februar sein letztes Vorbereitungsspiel vor dem vermeintlichen Rückrundenstart ebenfalls in Altach (und unterlag 0:1).


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