Rubin Kasan
Zweiter Testspielgegner im Trainingscamp in Belek ist am Freitag mit dem FC Rubin Kasan der aktuelle russische Meister.
Rubin verteidigte den 2008 erstmals gewonnen Titel und distanzierte die finanzstarke Konkurrenz aus Moskau und St. Petersburg deutlich. Auch bei der erstmaligen Champions-League-Teilnahme hat das Team aus Tatarstan einen vorzüglichen Eindruck hinterlassen. Inter Mailand und der FC Barcelona standen noch im letzten Gruppenspiel unter Druck. Schliesslich verpasste Rubin Anfang Dezember in Mailand die Sensation und unterlag Inter 0:2.
Sieben Wochen zuvor gelang Rubin noch ein grosser Coup. Im Camp Nou wurde Titelverteidiger FC Barcelona 2:1 geschlagen! Zwar glich Zlatan Ibrahimovic nach der Pause den frühen Führungstreffer von Alexander Rjasanzew aus. Doch auf das 2:1 des türkischen Nationalspielers Gökdeniz Karadeniz konnte Barça nicht mehr reagieren. Für die Achtelfinals der Champions League hat es am Ende zwar nicht gereicht, Rubin spielt als Gruppendritter in der Europa League weiter und trifft im Februar, einen Monat vor Meisterschaftsstart, im Sechzehntelfinal auf Hapoel Tel Aviv.
Seit dem 9. Januar und noch bis kommenden Samstag bereitet sich Rubin in Belek auf die neue Saison vor. Trainiert wird der FC Rubin seit 2002 von Gurban Berdijew. Schon in der ersten Saison führte er Rubin zum erstmaligen Aufstieg in die "Premjer Liga" und schaffte dort auf Anhieb Platz 3 und die Qualifikation für den UEFA-Cup. Bekanntester Spieler ist der Captain und 64-fache Internationale Sergej Semak. Weitere Akteure mit Länderspiel-Erfahrung sind Roman Scharonow, Roman Adamow, Alexander Bucharow, Pjotr Bystrow, Macbeth Sibaya (Südafrika), Cristian Ansaldi (Argentinien), Rafal Murawski (Polen), Karadeniz (Türkei), Christian Noboa (Ecuador) sowie die Georgier Lascha Salukwadze Dato Kwirkweli Nukri Rewischwili. Nicht mehr in Kasan ist Alejandro Dominguez. Der Argentinier war hinter Bucharow zweitbester Torschütze und wechselte per 1. Januar zum FC Valencia.
Wie der FCSG hat auch Rubin am Dienstag sein erstes Testspiel in Belek bestritten, gegen Metallurg Donezk (Ukraine). Und wie die Espen verlor auch der russische Meister nach 1:0-Führung (Noboa) 1:2.
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