U11: Swiss Masters Aargau
Am vergangenen Wochenende hat die U11 die Erwartungen am Swiss Master Aargau erfüllen können. Als zweitbeste Schweizer Mannschaft belegte man den guten siebten Schlussrang, direkt hinter der besten Schweizer Mannschaft, den Letzikids des FC Zürich (Total Teilnehmer am Schlussturnier: 24 Mannschaften). Spannend waren sicherlich die Duelle zwischen den Ausländischen Mannschaften und deren aus der Schweiz. Vor allem im physischen Bereich waren uns die Gäste aus dem Ausland überlegen, doch stellte sich auch immer wieder die Frage, ob wirklich alle Teilnehmer mit U11-Spielern angereist sind.

Die U11 beim Rangverlesen
Unsere St. Galler U11 konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. Auf dem kleinen Spielfeld galt es, von der ersten Sekunde an bereit zu sein. Jeder Fehler in der Abwehr wurde fast immer mit einem Tor bestraft, v.a. von den Spitzenteams. In der Vorrunde konnte man überzeugen und einzig die Startpartie gegen den BVB aus Dortmund ging mit 3:0 verloren, wobei die U11 zwei Schüsse an den Pfosten / Latte verbuchen konnte. Als Tabellenzweiter ging es am Sonntag weiter, diesmal mit Lokomotive Moskau und den Letzikids in der Gruppe. Beide Spiele gegen genannte Mannschaften gingen knapp verloren, zehrten doch auch die intensiven Spiele und die zwei Nächte, welche man in der Gruppenunterkunft verbrachte waren auch nicht allzu lang. Als bester Gruppendritter qualifizierte man sich für den Viertelfinal, welcher sehr knapp und unglücklich mit 2:1 gegen Lokomotive Moskau verloren wurde. Leider war für alle Schweizer Mannschaften im Viertelfinal Schluss, es setzten sich nur noch die Ausländischen durch.
Das Tempo war ausserordentlich hoch und es wurde um jeden Ball gekämpft. Erstaunlich war, dass v.a. die als Ballzauberer bekannten Brasilianer kaum zwei Pässe spielten. Immer wieder versuchte man mit Einzelaktionen und entsprechendem Körpereinsatz zum Abschluss zu gelangen. Selbst der Torhüter versuchte immer wieder direkt auf das gegnerische Tor zu schiessen. Sämtliche Teilnehmer waren über diese Tatsache erstaunt, versucht man doch das Spiel entsprechend aufzubauen und erzieht die jungen Torhüter dazu, den Angriff von hinten heraus auszulösen. Resultatmässig überzeugten die Brasilianer, gewann man doch den Final mit 5:1 gegen 1860 München, doch der spielerische Aspekt weichte dem körperlichen. Der Kommentar des unterlegenen Trainers von 1860 München brachte es auf den Punkt: "Wir sind uns vorgekommen wie auf dem Bahnsteig, an dem ein Intercity vorbeirast."
Alles in allem eine gelungene Sache, welche Spieler und Trainer neue Impulse gegeben hat. Dank sei auch allen mitgereisten Eltern, welche die langen Tage auf sich genommen und uns super unterstützt haben.

Die U11 des FCSG zusammen mit den Letzikids
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