Hallenturniere der U11
Erfolgreicher Start in die Hallensaison für die jüngsten St. Galler. Innert 8 Tagen stand man an drei Turnieren jeweils im Final und konnte zwei davon für sich entscheiden.
Am St. Galler Hallenmasters, dem ersten der drei Turniere fand man sich nach vier Siegen und einem Unentschieden im Final gegen Gastgeber Fortuna SG, welche mit bis zu zwei Jahre älteren Spielern v.a. physisch der U11 das Wasser reichen konnte. Spielerisch hatte Fortuna über die gesamte Partie das Nachsehen und nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Das Penaltyschiessen musste entscheiden und so feierte Fortuna einen glücklichen Sieg des St. Galler Hallenmasters.
Eine Woche später war man zu Gast in Triesen am Hestromada Turnier, einem der bekanntesten Hallenturniere der Ostschweiz. Zu Gast waren unter anderem der FC Zürich, Wil, Grasshopper, Lugano, Bellinzona, Schaffhausen u.v.m. Was die Anhänger der U11 zu sehen bekamen war Hallenfussball auf höchstem Niveau. Die U11 spielte jeweils mit drei Blöcken im Sturm bzw. zwei in der Defensive, was sich als sehr erfolgreiche Taktik herausstellte. Durch die schnellen Auswechslungen konnte man das Tempo sehr hoch halten und die Gegner hatten zumeist das Nachsehen. Im Halbfinal gegen Schaffhausen hatte man den Gegner jederzeit im Griff und stand nach einem 3:1 im Final gegen die Letzikids vom FC Zürich. Im Final hatten die Zürcher das Nachsehen, denn die ersten fünf Minuten setzte man Zürich dermassen unter Druck, dass diese kaum aus der eigenen Hälfte lösen konnten. Mit einem 2:0 endete der Final deutlich zu Gunsten der U11 und der Turniersieg wurde denn auch frenetisch gefeiert.
Nur einen Tag danach trat man in Heiden mit zwei Mannschaften an. Erneu traf man dort gegen GC, den FCZ, Wil und weitere, ebenbürtige Gegner. Beide Mannschaften zeigten sich sehr engagiert und v.a. die Integration von einem Testspieler und drei Spielern mit Jahrgang 2000 verlief sehr erfolgreich. Die Jungs versuchten immer wieder den Ball schnell zu spielen, um die Gegner entsprechend auf Trab zu halten. Dass sich dann beide Teams im Halbfinal gegenüberstanden hatte eine Gute, aber auch eine schlechte Seite, so dachte man zumindest. Sicherlich hatte eines der Teams den Final auf sicher, doch die Tatsache dass man wegen zwei Toren weniger als der Sieger der Gruppe B sich gegenüberstand, trübte keineswegs die Stimmung. Die beiden Teams hatten die Aufgabe bekommen, sich selber zu coachen und die beiden Trainer genossen das Gebotene. Einwärmen, Aufstellung, Wechsel, motivieren und alles was dazugehört erledigten die Jungs vorzüglich und man konnte stolz auf die beiden Mannschaften. Trotz einer 5:1 Niederlage lagen sich die Spieler in den Armen und man freute sich auf den Finaleinzug. Team B spielte um den dritten Platz und hatte trotz klarer, spielerischer Überlgenheit gegen Widnau erneut das Nachsehen im Penaltyschiessen. Dass sich Team A erneut gegen den FC Zürich messen durfte, freute alle Akteure. Die Tatsache, den Gegner einen Tag zuvor geschlagen zu haben gab der U11 sehr viel Mut, dies obwohl im Team A wie gesagt drei Spieler mit Jahrgang 2000 spielten. Erneut hatte der FC St. Gallen das bessere Ende für sich und der FC Zürich zeigte sich als fairer und würdiger Verlierer. Der Final wurde mit 2:1 gewonnen und die Tatsache den FCZ innert 24 Stunden zweimal im Final geschlagen zu haben freute alle Beteiligten.
Die U11 zeigt zunehmend Charakter, spielerische und taktische Elemente und man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft entwickeln wird. Auf jeden Fall hat man so Lust auf mehr, auf sehr viel mehr!
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