Austria Lustenau

Am Mittwoch bestreitet das Team von Uli Forte auf dem Sportplatz Kellen in Tübach das nächste Vorbereitgungsspiel. Geprüft werden die Espen vom derzeitigen Dritten der ADEG Erste Liga, dem SC Austria Lustenau.

Erst am 5. März beginnt für die Klubs der zweithöchsten österreichschischen Liga die Rückrunde. Austria Lustenau tritt dann beim Aufsteiger FC Dornbirn an, dem schwächeren der drei Vorarlberger Ligakonkurrenten. Nach einer schwierigen Saison wurde letzten Sommer für 2010 der Aufstieg als Ziel gesetzt. Nun sieht es für die Austria besser aus als erwartet, denn Tabellenführer Wacker Innsbruck hat nur einen Punkt Vorsprung, und der finanzstarke FC Admira Wacker Mödling ist punktgleich Zweiter. Da auch der SCR Altach nur um drei Punkte dahinter liegt, wird ein spannender Vierkampf um den Einzug in die Bundesliga erwartet.

Im Gegensatz zur Konkurrenz hat sich die Austria bisher nicht weiter verstärkt. "Neuzugänge" könnten für die Grün-Weissen der Tunesier Ali Kridéne und Amadou Rabihou (Kamerun) sein. Von den beiden im Herbst häufig verletzten Spielern erhofft sich Trainer Edmund Stöhr einiges. Zu den beachtenswertesten Spielern in seinem Kader zählen nebst Captain Harald Dürr die zum U21-Nationalteam gehörenden Patrick Salomon, Benjamin Freudenthaler und Mario Leitgeb, sowie Manuel Honeck, der im Sommer vom Altacher Nachwuchs zur Austria wechselte ...und im Oktober im Derby seinen Ex-Club mit zwei Treffern abschoss.

Stöhr kehrte im März 2009 zum dritten mal als Trainer ins Reichshofstadion zurück. Letzten Frühling musste er "seine" Austria zuerst vor dem drohenden Abstieg in die Regionalliga retten. Der Deutsche führte die Austria 1997 in die Bundesliga und sorgte mit seinem Team drei Jahre lang in der Österreichischen Elite für Aufsehen, auch bei uns in der Schweiz. Austria Lustenau wurde zum populärsten Verein im Ländle, wird aber inzwischen vom SCR Altach auch in dieser Hinsicht konkurriert.


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